Eigene Fehlerseiten

Eine Fehlerseite ist eine Webseite, die angezeigt wird, wenn man beispielsweise auf einen Toten Link im Internet klickt bzw. eine nicht existente URL aufruft. Die meisten Browser zeigen dabei die vom Webserver gelieferte Standard-Seite; eine Ausnahme ist der Internet Explorer von Microsoft, der stattdessen eine eigene Seite anzeigt, was die Fehlersuche mitunter deutlich erschwert. Fehlerseiten können vom Webmaster der Seite individuell angelegt werden. Bei Webservern, die mit der Software Apache betrieben werden, legt der Inhalt der .htaccess-Datei auf dem Webserver fest (siehe .htaccess-Dateien), welche Seite bei welchem HTTP-Statuscode (siehe nächsten Absatz) ausgegeben wird. Der Internet Explorer zeigt diese nur bei einer Größe von über 512 Bytes an. Fehlerseiten sind meist anhand von HTTP-Statuscodes kategorisiert. Die häufigsten und daher bekanntesten Fehlercodes sind 404 „nicht gefunden“ und 500 „Interner Serverfehler“. Die Statuscodes ab 400 betreffen Client-Fehler mit Fehler in der Anfrage, die Statuscodes ab 500 Server-Fehler mit scheinbar gültigen Anfragen, die der Server jedoch nicht beantworten kann.



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